ATS Kulmbach Schwimmen - Presseberichte

Berichte 2007 >>>, Berichte 2008 >>>, Berichte 2009 >>>,

Berichte 2010 >>>, Berichte 2011 >>>, Berichte 2012 >>>, Berichte 2013 >>>, Berichre 2014 >>>,

Berichte 2015 >>>, Berichte 2016 >>>,  Berichte 2017 >>>, Berichte 2018 >>>,  Berichte 2019 >>>


23.02.2019:
Viele Bestzeiten der ATS Schwimmer

Coburg - Die Schwimmer des ATS Kulmbach erzielen bei dem DMS 24 persönliche Bestzeiten (11 bei den Herren und 13 bei den Damen). Ines Ackermann und Lucas Dittwar knacken Vereinsrekord.

Sehr gut verkauft haben sich die Damen- und Herren-Mannschaft des ATS Kulmbach beim Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen (DMS). Der DMS - ein Saisonhöhepunkt - wird jährlich Anfang Februar in verschiedenen Ligen (1. & 2.Bundesliga, Bayern-, Landes- und Bezirksliga) ausgetragen. Das Mannschaftsergebnis bei diesem einen Wettkampf entscheidet über den Auf- und Abstieg. Alle 13 Einzelschwimmstrecken des olympischen Programmes müssen von einer Mannschaft zweimal (in der 1. Bundesliga dreimal) absolviert werden. Pro Strecke werden, je nach geschwommener Zeit, Punkte vergeben (max. 1000 Punkte für den Weltrekord), diese addiert ergeben die Punktzahl der Mannschaft. Jeder Aktive darf maximal viermal (1. Bundesliga fünfmal) starten. 

Die Damen und Herren des ATS Kulmbach starten in der untersten Liga, der Bezirksliga, die für Oberfranken in Coburg ausgetragen wurde.

Punktbeste Schwimmerin war mit 3 Starts Ines Ackermann. Mit ihrer Zeit von 1:05,87 Minuten über 100 Meter Freistil knackte sie nicht nur die 400 Punkte-Grenze (443), sondern verbesserte ebenfalls ihren Vereinsrekord aus dem letzten Jahr. Fast genauso viele Punkte (438) holte Ackermann über 50 Meter Freistil in 30,18 Sekunden. Mit ihren vier Starts über 100 und 800 Meter Freistil (11:40,46 Minuten / 320 Punkte), sowie 200 und 400 Meter Lagen steuerte die erst 11-jährige Anna Brugger 1230 Punkte bei. Schmetterlingsspezialistin Raphaela Titus konnte über die 100 und 200 Meter Schmetterling, sowie die 100 und 200 Meter Rücken (2:59,24 / 294) punkten. Über 1000 Punkte (1016) für die Mannschaft holte außerdem Hanna-Sophie Sommer mit ihren 4 Starts über 800 Meter Freistil (12:11,24 / 281), 100 und 200 Meter Rücken und 200 Meter Lagen. Die unter anderem für die erkrankte Inka Schaefer und Lilli Streng eingesprungene Theresa Deichsel startete über 50 Meter Freistil (33,51 Sekunden / 320) sowie die 100 und 200 Meter Brust. Aufgrund ihrer guten Kondition wegen regelmäßigen Trainingsbesuches musste Tamara Mahr die wenig beliebten Strecken 100 und 200 Meter Schmetterling, sowie 400 Meter Lagen absolvieren. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie über 400 Meter Lagen und holte hier 211 Punkte. Hannah Bescherer und Maria-Theresa Deichsel gingen über die 200 und 400 Meter Freistil an den Start. Die erst 10-jährige Bescherer schlug über 200 Meter Freistil nach 3:24,43 Minuten (157 Punkte) an, Deichsel, die erst seit 3 Monaten wieder trainiert, über die doppelte Distanz nach 8:21,38 Minuten (102 Punkte).  Über 200 Meter Brust holte Maja Häublein 198 Punkte (3:50,63).

Insgesamt reichte es für die Damen des ATS Kulmbach trotz der guten Mannschaftsleistung mit 6742 Punkten nur zu Platz sechs in Oberfranken. Es siegte die 1. Mannschaft der SSG Coburg mit 10896 Punkten.

Besser als für die krankheitsgeschwächten Damen lief es für die Herrenmannschaft.

Überragende Leistungen boten die beiden 16-Jährigen Schwimmer Markus Deichsel (1701 Punkte) und Lucas Dittwar (1679). Deichsel absolvierte die 50 Meter Freistil in 25,34 Sekunden, welche 511 Punkte für den ATS bedeuteten. Über die doppelte Distanz schwamm er in 56,89 Sekunden an die 500 Punkte Grenze (492). Dittwar schnappte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 4:32,58 Minuten (472) über 400 Meter Freistil den 2 Jahre alten Vereinsrekord von Trainingspartner Franz Prell. Prell wurde über die weniger beliebten Strecken 100 Meter Schmetterling, 200 Meter Rücken und 200 (2:34,45 Minuten / 357) und 400 Meter Lagen eingesetzt. 1117 Punkte steuerte Paul Deichsel mit seinen drei Strecken, 200 (2:14,59 Minuten / 402) und 1500 Meter Freistil sowie 100 Meter Rücken bei. Unterstützt wurden die Leistungsträger von den Mastersschwimmern (20 Jahre und älter) Felix Deichsel, Maximilian Hörath, Jens Polanetzki und Thomas Wollny, die trotz teilweise geringen Trainingspensums wertvolle Punkte beisteuerten. Deichsel schwamm die 100 Meter Brust in sehr guten 1:13,49 Minuten, welche 433 Punkte bedeuteten. Hörath holte unter anderem über 200 Meter Lagen 383 Punkte (2:30,93 Minuten). Polanetzki schlug über die 100 Meter Freistil nach 1:02,58 Minuten (370) an und Wollny erzielte seine beste Leistung über 1500 Meter Freistil in 21:17,84 Minuten (292). Über 200 und 400 Meter Freistil wurde der erst 9-jährige Simon Brugger eingesetzt und überzeugte mit zwei neuen Bestzeiten von 2:40,62 (236) und 5:43,41 Minuten (236).

Trotz der geschlossen sehr guten Mannschaftsleistung mussten sich die Herren des ATS Kulmbach (8999 Punkte) knapp der 1. Mannschaft der SSG Coburg geschlagen geben. Unter den angetretenen 50 Mannschaften in Bayern reichte es für die Kulmbacher dieses Jahr zu einem sehr guten achten Platz. Zum Wiederaufstieg in die Landesliga fehlten nur 490 Punkte. TD


ATS Kulmbach weiblich:

Ackermann, Ines (3 Starts / 1237 Punkte), Brugger, Anna (4 / 1230), Titus, Raphaela (3 / 1143), Sommer, Hannah-Sophie (4 / 1016), Deichsel, Theresa (3 / 870), Mahr, Tamara (3 / 546), Bescherer, Hannah (2 / 304), Deichsel, Maria-Theresa (2 / 198), Häublein, Maja (1 / 198).


ATS Kulmbach männlich:

Deichsel, Markus (4 Starts / 1701 Punkte), Dittwar, Lucas (4 / 1679), Prell Franz (4 / 1350), Deichsel, Paul (3 / 1117), Deichsel, Felix (2 / 809), Hörath, Maximilian (3 / 713), Polanetzki, Jens (2 / 611), Wollny, Thomas (2 / 547), Brugger, Simon (2 / 472).


DMS Bezirksliga Oberfranken  2019 - weiblich

Platz

Verein

Punkte

Differenz

1.

SSG Coburg I

10896

2.

SG Bamberg II

9850

-1046

3.

SF Pegnitz I

8132

-1718

4.

SSG Coburg II

7730

-402

5.

SG Bamberg III

7156

-574

6.

ATS Kulmbach I (Platz 43 in Bayern)

6742

-414

7.

SSG Coburg III

6099

-643


DMS Bezirksliga Oberfranken  2019 - männlich

Platz

Verein

Punkte

Differenz

1.

SSG Coburg I

9646

2.

ATS Kulmbach I (Platz 8 in Bayern)

8999

-647

3.

SF Pegnitz I

7498

-1501

4.

SG Rödental I

7400

-98

5.

SSG Coburg II

5921

-1479

6.

SG Rödental II

4655

-1266

7.

SSG Coburg III

4363

-292


16.03.2019:
Kulmbacher Schwimmer in Bayern vorne dabei

Fürth - 1x Silber und 4x Bronze erkämpften die Kulmbacher Schwimmer Felix, Michael und Theresa Deichsel und Tamara Mahr bei den Bayerischen Meisterschaften.

Erstmals bei einer Bayerischen Meisterschaft trat die 20-jährige Tamara Mahr an. Sie startete über 100 Meter Brust, Freistil und Lagen. Ihre beste Platzierung erzielte Mahr über 100 Meter Brust. Nach 1:45,80 Minuten schlug sie in einem sehr starken Feld als 12te an. Es gewann Magdalena Sattler vom Polizei SV Eichstätt in 1:18,21 Minuten.

Trotz Trainingsrückstand und Erkältung schaffte es Theresa Deichsel zwei Mal aufs Treppchen. Über 100 Meter Brust wurde Deichsel mit einer Zeit von 1:37,28 Minuten Bayerische Vizemeisterin hinter Kornelia Saal vom TSV Schongau. Über die halbe Distanz schlug sie nach 43:76 Sekunden als dritte, hinter Malina Schmidt vom SV Dachau und Karolina Schuster vom TSV Neuburg, an. Recht eng ging es über 50 Meter Freistil zu, trotz guter Zeit reichte es hier für Deichsel nur für Platz acht.

 Ihr Vater Michael Deichsel absolvierte die selben Strecken wie Theresa. Auf allen drei Strecken konnte er sich im internen Familienduell behaupten. Über die beiden Bruststecken reichten seine Zeiten von 41,07 Sekunden und 1:33,18 Minuten jeweils für die Bronzemedaille hinter Peter Graupner vom TS 1860 Arzberg und Reinhold Pohl vom TSV1850 Lindau. Obwohl er über 50 Meter Freistil die Zeit seiner Tochter knapp unterbot, reichte es für Deichsel nur für Platz fünf.

 Nach fast zwei Jahren Wettkampfpause meldete sich Felix Deichsel eindrucksvoll wieder zurück. Über 50 Meter Schmetterling holte er mit einer Zeit von 28,65 Sekunden die fünfte Medaille für die Familie. Hinter Eric Müller (27,76 Sekunden) von der SG Bamberg und Stefan Mertl vom SC Prinz Eugen München (28,26 Sekunden) schlug er als dritter an.

 Auch als Startschwimmer über die 4x50 Meter Freistil mixed Staffel, legte Deichsel mit 26,10 Sekunden eine gute Zeit vor. Mahr, Michael und Theresa Deichsel vervollständigten das Quartett. In einem starken Feld reichte es für die Kulmbacher mit einer Zeit von 2:12,35 Minuten zu Platz neun. Im Medaillenspiegel belegten die vier Kulmbacher Platz 52. TD


16.03.2019:
Kulmbacher Schwimmer holen nur erste und zweite Plätze

Chemnitz –Markus und Paul Deichsel, Lucas Dittwar und Raphaela Titus nahmen am Wochenende in Chemnitz beim Schwimmcup um die Blaue Maus teil. Neben dem Vereinsrekord von Titus über 25 Meter Schmetterling, holten sie 16 erste und sieben zweite Plätze.

Letztes Wochenende waren die Schwimmer des ATS Kulmbach neben dem 24 Stunden Schwimmen auf einigen Wettkämpfen unterwegs: Die Nachwuchsschwimmer starteten Freitag bis Sonntag in Bayreuth, die Masters auf der Bayerischen in Fürth, die Triathlonjugend in München und die Leistungsträger in Chemnitz. Jüngster Starter, der 15-jährige Paul Deichsel, trat über 25 Meter Freistil, Rücken und Schmetterling, 50 Meter Freistil und Rücken sowie 100 Meter Freistil an. Auf jeder Strecke, bis auf die 25 Meter Schmetterling, ließ er die gesamte Konkurrenz von bis zu zehn Schwimmern hinter sich. Seine beste Leistung erzielte er über 100 Meter Freistil mit einer Zeit von 1:01,48 Minuten.

Sein zwei Jahre älterer Bruder Markus Deichsel siegte über 25, 50 und 100 Meter Freistil, sowie 50 Meter Schmetterling. Über 25 Meter Brust und Schmetterling und 50 Meter Rücken musste er sich nur seinem Trainingspartner Lucas Dittwar geschlagen geben. Ebenso wie sein Bruder holte er über 100 Meter Freistil in 57,92  Sekunden die meisten Punkte.

Auch Lucas Dittwar erzielte seine beste Leistung in 1:00,02 Minuten über 100 Meter Freistil. Er stieg über die Sprintstrecken 25 Meter Brust, Rücken und Schmetterling und 50 Meter Rücken als Sieger aus dem Wasser. Über die drei Freistilstrecken (25, 50, 100) musste er nur Freistilspezialist Markus Deichsel den Vortritt lassen.

Nach einem Jahr Wettkampfpause testete die 21-jährige Raphaela Titus über 25 und 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil ihre Form. Über 100 Meter Freistil kam sie mit ihrer Zeit von 1:10,29 Minuten fast an ihre Bestzeit heran. Über 25 Meter Schmetterling knackte sie den neun Jahre alten Vereinsrekord von Theresa Deichsel und Sandra Jahreis von 16:01 Sekunden - sie schlug nach 15,90 Sekunden an. TD


15.-17.03.2019: Internationale Luft geschnuppert

Bayreuth - Inka Schaefer pulverisiert Vereinsrekord über 1500 m Freistil / Simon Brugger gewinnt das Superfinale in Bayreuth.

Am Wochenende waren viele ATS-Schwimmer im Einsatz. Unter anderem in Chemnitz, Fürth und Bayreuth, weshalb auch die Beteiligung am 24 Stunden Schwimmen nicht wie gewohnt ausfiel. Die Erfolge gaben den Schwimmern Recht.
Inka Schaefer startete beim “Internationalen  Frühjahrsschwimmfest“ des SV Bayreuth über die 1500 m Freistil. Die Langstreckenspezialistin war eigentlich am Freitag mit keinem guten Gefühl nach Bayreuth gefahren, denn sie kränkelte die Woche zuvor leicht. Trotzdem spulte sie die ersten 1000 m wie ein Uhrwerk ab und schwamm fast durchwegs 100 m Zeiten um die 1:27 Minuten.  Zum Ende hin wurde sie dann noch etwas schneller und schlug in der neuen Vereinsrekordzeit von 21:41:88 Minuten an. Sie verbesserte damit den alten Rekord um mehr als eine Minute. Den alten Rekord hielt Marianne  Schwarz in der Zeit von 23:07,47 min. aus dem Jahr 2013.
Am Samstag und Sonntag war dann der Nachwuchs am Start. Eva Meisel (Jahrgang 2009), Sophie Milz (2010), Hannah Bescherer (2008), Linos Kleinheinz (2011) und Elias Brugger (2011) starteten auf verschiedenen Einzelstrecken ohne Ambitionen auf vordere Platzierungen. Es ging Trainer Karl Heinz Weber darum, dass die Kinder Wettkampferfahrung auf der 50 m Bahn bekommen. Es gab erfreulicherweise viele persönliche Bestzeiten. Anna Brugger (2007) und ihr Bruder Simon (2009) wollten sich für die Superfinals der Jahrgänge 2007/2008 und 2009/2010 qualifizieren. Wegen einer langwierigen Erkältung war Anna nicht in Form und verfehlte leider dieses Ziel. Simon schaffte es, auf fünf verschiedenen Strecken so viele Punkte zu sammeln, dass er als zweibester Schwimmer des Doppeljahrganges 2009/2010 für das Superfinale qualifiziert war. Hier konnten sich die Schwimmer für eine Stilart über 100 m frei entscheiden. Simon schwamm seine Hauptlage Kraul und gewann souverän das Finale. Zur Belohnung gab es eine Urkunde, eine Goldmedaille und 25 Euro Prämie. KHW