ATS Kulmbach Triathlon - Presseberichte

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25.06.2017: Kilian Deichsel Deutscher Meister

ChiemingIm Rahmen des Eberl Chiemsee Triathlon wurde die 3te deutsche Meisterschaft der Gehörlosen über die Kurzdistanz ausgetragen. Hier gelang Kilian Deichsel souverän die Titelverteidigung in der AK 30.

Pünktlich zum Start des Triathlon wollte der Wettergott ein Wörtchen mitreden und schickte Wind und Regen. Damit verwandelte sich der Chiemsee in eine tosende, unruhige und kalte See, in dem aber Neoprenverbot herrschte.

Um 9:35 Uhr fiel der Startschuss für die Kurzdistanz bei der die Gehörlosen mit starteten. Nach 26min wechselte Deichsel auf die mittlerweile komplett verregnete 41,5 km lange, mit 477 Höhenmetern gespickt, Radstrecke rund um Chieming. Nach einer Stunde und sechs Minuten auf dem Rad wechselte er auf die abschließenden 2x 5km lange Laufstrecke. Nach 2h und 17 min finishte Deichsel als  erster der Gehörlosen, zweiter in der AK und zwölfter insgesamt. KD

Der nächste große Wettkampf für Kilian Deichsel werden die deaflympics (Olympiade der Gehörlosen) in Samsun (TUR) vom 18.-30. Juli 2017 sein. Hier verstärkt er das Radsportteam Deutschlands mit vier Starts.
http://www.samsun2017.de/deutsche-mannschaft/nominierungen/radsport/

28.05.2017: Gelungene Premiere beim Sprinttriathlon in Trebgast

Kulmbach - Beim 35. Kapuziner Alkoholfrei Triathlon in Trebgast waren 300 Einzelstarter und 7 Teams am Start / Die 2. Bundesliga-Süd und Regionalliga absolvierten ein Rennen mit Windschattenfreigabe/ Der Volkstriathlon hätte mehr Teilnehmer verdient/ Nadja Lindner und Carsten Friedmann (ASV Kulmbach) belegten jeweils Rang 3.

Nach dem tragischen Todesfall des letzten Jahres blieb dem Ausrichter ATS Kulmbach keine andere Möglichkeit, als die Distanz zu reduzieren. Eine komplett abgesperrte Radstrecke ist für eine olympische Distanz (1500 m Schwimmen / 40 km Radfahren / 10 km Laufen) nicht zu realisieren. So einigte man sich mit den verantwortlichen Behörden auf die Sprintstrecke (750 m Schwimmen / 20 km Radfahren / 5 km Laufen). Die Streckenführung vom Trebgaster Badesee aus bewies sich bei der Premiere als sehr vorteilhaft. Zentrale Organisation, Übersichtlichkeit für die Zuschauer und kurze Wege für die Athleten (Dusche, Wechselzonen usw.). Zeitweise konnte man von seinem Standort aus das Schwimmen, Radfahren und Laufen gleichzeitig beobachten.

Nach der Begrüßung durch die lokale Prominenz und Vertreter der Sponsoren ging es um 09.07 Uhr für die Teams der 2. Bundesliga und Regionalloga bei herrlichem Wetter und ohne Neopren ins Wasser. Ein sehr ausgeglichenes Feld absolvierte die gegen den Uhrzeigersinn zu schwimmende Runde im Trebgaster Badesee. Durch das Neoverbot ergaben sich sehr schnelle Wechselzeiten. Dann bildeten sich auf der Radstrecke Richtung Linda schnell größere Pulks, da für die Ligateams Windschatten erlaubt war. Bei der Rehleithen oberhalb von Linda war dann ein Wendepunkt, zurück in Lindau ging es dann nach rechts Richtung Waldau und dort bei Fohlenhof nach links zum Bahnübergang und davor nach links auf den Radweg zum Badesee zurück. Es waren zwei Runden zu absolvieren und danach nach dem zweiten Wechsel auf die Laufstrecke, die in drei Runden um den See zurückzulegen war. Vier Athleten pro Team kamen in die Wertung. Der bekannteste einheimische Triathlet Andreas Dreitz (Gesamtzeit 0:52:49 Stunden) startete für den SSV Forchheim und belegte hinter dem Erlanger Fabian Kraft (0:52:36 Stunden) den zweiten Platz in der Ligawertung. Dritter wurde hier David Brenner vom Team NIkar Heidelberg (0:52:57 Stunden) In der Mannschaftswertung siegte Team NIkar Heidelberg vor dem Team DSW Darmstadt und dem Triathlon Team Tus Griesheim.

Bei den Damen zog sich das Starterfeld nach dem Schwimmen schon etwas weiter auseinander. Auf der Radstrecke wurde dann in der stärksten Gruppe schon das eine oder andere taktische „Pläuschen“ gehalten. Doch auf der Laufstrecke schenkten sich die Damen dann nichts mehr. Es siegte Janina Lorenz vor Johanna Ahrens (beide MRRC München Triathlon Team) vor Karoline Degenhardt vom Post SV Tübingen. In der Teamwertung gewann der MRRC München überlagen vor Tristar Regensburg und Team ASC Darmstadt. Für den SV Bayreuth, der Rang 5 belegte, startete die Kulmbacherin Inka Schaefer, die in 1:03,41 Stunden zweite in der Jungend A wurde.

In der Regionalliga der Herren waren die besten Herren noch schneller als die der 2. Bundesliga. Niklas Hirmke (Freilassing in 0:51:50), Frederic Funk (Grassau in 0:51:58) und Felix Weiss (Team Arndt in 0:52:31) unterboten die Zeiten der besten Bundesligastarter. Hier siegten das Team Grassau II vor dem RSV Freilassing und dem Team Arndt e.V. Roth. Bei den Damen der Regionalliga warenTamara Hitz (Immenstadt) vor Hanna Krauß und Lena Gottwald (beide SSV Forchheim)die schnellsten in ihren Teams. Die Mannschaftswertung entschied der SSV Forchheim vor Immenstadt und Regensburg II für sich. KHW

 

20.05.2017:  Auftakt nach Maß - Triathlon Startgemeinschaft SG Tri-Team Kulmbach mischt vorne mit

Weiden – Sowohl die jüngeren Starter im Bayerischen Jugend Cup (BJC), als auch die Bayernliga Mannschaft (BayernL) der SG Triathlon Kulmbach waren beim Triathlon in Weiden vorne mit dabei.

Für das Team Oberfranken gingen im BJC Ida Stübinger (Jahrgang 2004 - Schüler A: 0,4km Schwimmen/9,6kmRad fahren/2,5km Laufen), Markus Deichsel (2002 - Jugend B: 0,4/9,6/2,5) und Inka Schaefer (2001- Jugend A: 0,75/19/5) vom ATS Kulmbach an den Start. Aufgrund von Treppen, die aus dem Freibad zum ersten Wechsel führten, und 120Meter unebenen Asphalt, nach dem Wechsel der Bergauf- und ab laufend mit dem Rad, bewältigt werden mussten, war die Strecke nicht ganz so einfach. Stübinger beendete nach 45:57,4 Minuten als 15te in der stark besetzten Klasse der Schülerinnen C das Rennen. Vier Plätze weiter vorne platzierte sich Markus Deichsel in einer ebenfalls gut besetzten Jugend B mit einer Zeit von 34:33,3 Minuten. Die den SV Bayreuth in der 2. Bundesliga Süd unterstützende Inka Schaefer vom ATS Kulmbach verpasste um 4:08,3 Minuten den Sieg in der weiblichen Jugend A. Mit einer Zeit von 1:06:16,9 Stunden lief sie als dritte hinter Sophia Rohr (Bad Tölz) und Karin Jung (Regensburg) ins Ziel.

Über die Sprintdistanz (0,5km/19km/5km) gingen Michael Stübinger und Dieter Nußgräber vom ASV Kulmbach an den Start. Stübinger finishte in der AK 45 nach 1:16:09,4 als fünfzehnter, Nußgräber siegte in der AK 65 mit 1:15:24,5 Stunden.

Vor diesen klassischen Rennen hatten die Bayernliga Mannschaften bei vorerst noch etwas kalten und feuchtem Witterungsbedingungen ihren ersten Auftritt. Der Ligaauftakt gelang den kulmbacher Startern Benedikt, Florian und Kilian Deichsel und Patrik Pirhala nach Maß. Bei dem Wettkampf über die Supersprintdistanz (0,4/9,6/2,5), bei dem einzeln mit einem Startabstand von 15 Sekunden gestartet wurde, zeigte die SG Tri-Team Kulmbach wieder einmal, dass Sie aus der gleichen Schmiede kommen. Alle kulmbacher Starter beendeten ihr Rennen in einem Abstand von nicht mal einer Minute. Schnellster war Benedikt Deichsel mit 31:49,4 Minuten (19ter), dicht gefolgt von Kilian Deichsel (31:52,3), Patrik Pirhala (32:20,3) und Florian Deichsel (32:30,5, 29ster). Aus diesen vier Einzelzeiten wurde eine Durchschnittszeit für die Mannschaft gebildet. Mit ihrer Zeit von 32:08,1 Minuten landeten die Kulmbacher auf einem sehr guten fünften Platz mit nur 1:04,5 Minuten Rückstand auf das führende Tri-Team Schongau II (31:03,5).

Fünfeinhalb Stunden nach ihrem ersten Wettkampf startete für die Bayernliga bei top Triathlonwetter (sonnig und etwas wärmer als am Morgen) das zweite Rennen, die Mannschaftsverfolgung. Hier galt es alle drei Disziplinen möglichst schnell gemeinsam zu absolvieren. Jedes Team wurde gemeinsam mit dem Abstand der Durchschnittszeiten aus dem ersten Rennen auf die Strecke geschickt. Schon auf der 400 Meter langen Schwimmstrecke, diesmal im See, zeigten die Kulmbacher, dass sie mehr wollen, als im Supersprint und schwammen auf die vor ihn liegende Mannschaft aus Erlangen auf. Aufgrund eines schnellen Wechsels und der super Zusammenarbeit auf der 9,6 Kilometer langen Radstrecke gelang es den Kulmbachern die Erlanger zu überholen. Auf der abschließenden Laufstrecke über 2,5 Kilometer um den See konnten sie ihren Vorsprung trotz einiger Wadenkrämpfe halten und finishten als vierte von 15 Mannschaften. KD